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Veranstaltungshinweis

Einladung zur Lesung aus „Der bunte Spiegel“ von Max Osborn
mit der Lektorin Melanie Zimmermann am 18. Februar 2017 17:00 Uhr

Anhand von Porträts über Adolph Menzel, Max Klinger, Lesser Ury, Max Slevogt, Max Liebermann, Wilhelm von Bode, Josef Kainz, Max Reinhardt oder Hans von Bülow etwa - stets aus persönlicher Verbundenheit und in einer Mischung aus Anekdotischem und Sachlichem geschrieben - vergegenwärtigt Max Osborn in "Der bunte Spiegel" die kulturelle Blüte der Wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik.

Im Rahmen des letzten Vortrag des vergangenen Jahres hat Thomas B. Schumann auf diese besondere Lektüre aus seinem Verlag neugierig gemacht. Mit der Lesung möchten wir Sie auf das Kunstjahr 2017 einstimmen.

Eintritt 5 Euro inkl. Besuch der Ausstellung
Ort: Museum der Havelländischen Malerkolonie
 

Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch
Telefon: 033209 - 21025 (nur während der Öffnungszeiten)
e-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de

Öffnungszeiten:
Mai - Oktober
Mi-So 11.00-17.00 Uhr
November - April
Sa+So 11.00-17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)

► Informationen zur Anreise

Eintritt:
2,50 Euro pro Person
2,00 Euro pro Person bei Vorlage der Gästekarte der Gemeinde Schwielowsee (gültig April - Oktober)
Kinder unter 14 Jahren frei

Ansprechpartner/Träger des Museums:
Förderverein Havelländische Malerkolonie e.V.
Carola Pauly
e-Mail: vorstand[at]havellaendische-malerkolonie.de

Aktuelle Ausstellung
"Im Rhythmus der Natur"

Gerhard Graf, Das Landhaus des Malers am Plessower See, 1927, PrivatbesitzDie Ausstellung “Im Rhythmus der Natur“ zeigt neue Erwerbungen als auch Teile der Bildbestände des Fördervereins, der seit Eröffnung des Museums seine Sammlung ständig erweitert.

Mit der aktuellen Schau zieht das Museum eine vorläufige Bilanz seiner Bemühungen in den letzten zwei Jahren. Zahlreiche Maler, die sich um 1900 der Darstellung der märkischen Landschaft widmeten, fanden bisher kaum Eingang in die Kunstgeschichtsschreibung. Heute nur noch wenigen Sammlern und Galeristen bekannt, waren sie zu Lebzeiten durchaus erfolgreiche und deutschlandweit bekannte Maler. Dies belegen ihre vielen Auszeichnungen sowie die positiven Stimmen in der Presse.
Die meisten Motive ihrer Landschaftsgemälde, die sie im Rhythmus der Natur, im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten malten, fanden sie in der Mark. Es sind Waldlichtungen, verträumte Seen sowie Flusslandschaften an der Spree und der Havel, die sie in ihren Bildern festhielten. Sie waren überzeugte Freilichtmaler.

Um 1900 repräsentierte sie den Typus eines bürgerlichen Künstlers in Deutschland. Liberal und durchaus der Moderne gegenüber aufgeschlossen, trugen sie ihrerseits dazu bei, dass die Kunst des französischen Impressionismus in Deutschland ihre Verbreitung fand.

Darüber hinaus verweist diese Ausstellung noch auf einen verborgenen Aspekt: Sie belegt eindrücklich, wie eng damals das Netz von Künstlerkolonien geknüpft war. All diese Maler und Malerinnen haben nicht nur in der Mark, sondern auch in Ahrenshoop, Dachau, an der Kurischen Nehrung, in Willingshausen oder Worpswede intensiv gearbeitet. 

Die Ausstellung ist bis zum 23. April 2017 am Samstag und Sonntag von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

Museum der Havelländischen Malerkolonie

Blick in die DaueraussstellungSeit der Eröffnung des Museums der Havelländischen Malerkolonie im Juli 2008 werden regelmäßig wechselnde Themen- bzw. Personalausstellungen der Künstler der Havelländischen Malerkolonie gezeigt.

Herzstück des Museums ist der durch Ankäufe, Dauerleihgaben und Schenkungen stetig wachsende Bestand von Werken der Künstler der Havelländischen Malerkolonie. Diese Bilder werden mindestens einmal jährlich in unserer Winterausstellung von November bis April ausgestellt.

Die jährlichen Themen- bzw. Personalausstellungen (April - Juli und Juli - November) werden vor allem durch die Ausleihe von Privatleihgebern ermöglicht. Der Besucher hat so die Gelegenheit, viele wunderschöne Werke unserer Künstler zu sehen, die sonst selten ausgestellt werden.

Dank liebevoller und detailreicher Recherchen unserer Kuratorin Professor Jelena Jamaikina mit Unterstützung vieler fleißiger ehrenamtlicher Helfer des Fördervereins wird so jede Ausstellung zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auf zwei Etagen werden im Museum der Havelländischen Malerkolonie Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Dokumente zu Landschaftsmalern, die um 1900 am Schwielowsee tätig waren, gezeigt.