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Kinderworkshop

Auf den Spuren der Havelländischen Maler
9.-10. Juli 2016

► mehr Informationen
 
Museum der Havelländischen Malerkolonie
Beelitzer Str. 1 / Ecke Dorfstraße
14548 Schwielowsee / OT Ferch
Telefon: 033209 - 21025 (nur während der Öffnungszeiten)
e-Mail: museum[at]havellaendische-malerkolonie.de

Öffnungszeiten:
Mai - Oktober
Mi-So 11.00-17.00 Uhr
November - April
Sa+So 11.00-17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung (für Gruppen)

► Informationen zur Anreise

Eintritt:
2,50 Euro pro Person
2,00 Euro pro Person bei Vorlage der Gästekarte der Gemeinde Schwielowsee (gültig April - Oktober)
Kinder unter 14 Jahren frei

Ansprechpartner/Träger des Museums:
Förderverein Havelländische Malerkolonie e.V.
Carola Pauly
e-Mail: vorstand[at]havellaendische-malerkolonie.de
 

Aktuelle Ausstellung bis 10. Juli 2016

Emil Pottner - Malerei, Graphik, Plastik

Emil Pottner - Ausstellungstitel
Nachdem in der Winterausstellung Kunstwerke von ausgewählten Mitgliedern der Berliner Secession, die am Schwielowsee tätig waren, gezeigt wurden, widmet sich die Frühjahrsausstellung nun vollständig einem einzelnen Secessions-Künstler: Emil Pottner. Mit der Präsentation seiner Glanzstücke der impressionistischen Malerei, Graphiken und Keramiken wird eines der großen Talente der Berliner Secession gewürdigt.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Juli 2016 vom Mi bis So von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Emil Pottner 1872 - 1942

Diese Ausstellung setzt die Reihe über Künstler der Berliner Secession fort und stellt die Kunst der „Zerstörten Vielfalt. 1933“ mit dem vielseitigen Künstler Emil Pottner in den Mittelpunkt. Geboren in einer Familie jüdischen Glaubens, bestens im In- und Ausland ausgebildet, genoss er bis zum Jahre 1933 eine breite öffentliche Anerkennung. In der Zeit der NS-Diktatur wurde er systematisch diffamiert, verfolgt und deportiert, was schließlich zu seinem Tod führte. Mit dieser posthumen Ausstellung soll an das Leben und Wirken von Emil Pottner erinnert und der Künstler damit zurück in das öffentliche Bewusstsein geführt werden.

Emil Pottner wurde am 10. Dezember 1872 in Salzburg geboren. Zwischen 1891 und 1893 studierte er an der Kunstakademie in München. In den Jahren 1902 und 1903 lebte der Maler in Sluis/Holland. 1904 siedelte er nach Berlin über und trat als ordentliches Mitglied der Berliner Secession bei. Zwischen 1906 und 1908 verbrachte er die Sommer zusammen mit Oskar und Marg Moll sowie ihren Schülerinnen in Caputh. Danach erwarb Emil Pottner ein Ufergrundstück in Petzow. Er erhielt dort eine Fülle von Inspirationen für seine Gemälde, Graphiken und Keramiken.

1908 stellte Pottner erstmalig seine farbig glasierten Keramiken in der Berliner Secession aus. In Petzow pflegte der Maler ein naturverbundenes Leben bis zu seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1938.

Emil Pottner ist 1942 nach Theresienstadt deportiert und von dort aus in die Nähe von Minsk verschleppt worden. Danach verlieren sich seine Spuren.   
      

Museum der Havelländischen Malerkolonie

Blick in die DaueraussstellungSeit der Eröffnung des Museums der Havelländischen Malerkolonie im Juli 2008 werden regelmäßig wechselnde Themen- bzw. Personalausstellungen der Künstler der Havelländischen Malerkolonie gezeigt.

Herzstück des Museums ist der durch Ankäufe, Dauerleihgaben und Schenkungen stetig wachsende Bestand von Werken der Künstler der Havelländischen Malerkolonie. Diese Bilder werden mindestens einmal jährlich in unserer Winterausstellung von November bis April ausgestellt.

Die jährlichen Themen- bzw. Personalausstellungen (April - Juli und Juli - November) werden vor allem durch die Ausleihe von Privatleihgebern ermöglicht. Der Besucher hat so die Gelegenheit, viele wunderschöne Werke unserer Künstler zu sehen, die sonst selten ausgestellt werden.

Dank liebevoller und detailreicher Recherchen unserer Kuratorin Professor Jelena Jamaikina mit Unterstützung vieler fleißiger ehrenamtlicher Helfer des Fördervereins wird so jede Ausstellung zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auf zwei Etagen werden im Museum der Havelländischen Malerkolonie Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Dokumente zu Landschaftsmalern, die um 1900 am Schwielowsee tätig waren, gezeigt.