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Kossäten und das Kossätenhaus

Kossät ist ein historischer Begriff, der eigentlich im norddeutschen Raum üblich war. Kössäten waren gehobene Bauern, im Unterschied zu den Büdnern, den landarmen Kleinbauern. Die Begriffe werden auch heute noch im sprachgebrauch verwendet, wenn es die auch nicht mehr gibt. Und in Ferch gab es neben reichen Adligen, Taglöhner, Waldarbeiter, ganz wenige Fischer - und eben die Büdner und Kossäten.

Im Mittelpunkt Ferchs steht heute noch das letzte Kossätenhaus, vermutlich eines der ältesten Häuser im Ort überhaupt. Die letzten Kossäten, die es bis 1965 bewohnten, war die Familie Alfred Stoof, die es dann an Familie Gaede verkaufte. 

Im Jahr 2002 konnte die Gemeinde Ferch Haus und Grundstück erwerben und stellt es dem Förderverein Havelländische Malerkolonie e.V. zur öffentlichen Nutzung in Form eines Museums für die Künstler zur Verfügung. 

Leider verzögerte sich die Sanierung des Kossätenhauses durch eine Brandstiftung im September 2003. Das Feuer verursachte große Schäden an Dachstuhl, der Reetdeckung, den Lehmwänden und den Fußböden. Trotz dieses Rückschlages wurde weiter am Kossätenhaus gearbeitet und 2006 wird die Außenhülle vollständig wiederhergestellt sein.

Im Juli 2008 konnten wir dann unser Museum eröffnen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir viele kleine Hürden zu bewältigen. Besonderen Dank schulden wir der Gemeinde Schwielowsee und der Bürgermeisterin Kerstin Hoppe, die uns unermüdlich bei diesem Vorhaben unterstützt haben.

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Das Kossätenhaus während der Sanierung


Bei der Finanzierung des Ausbaus und der Einrichtung des Museums wurden wir aus öffentlichen Mitteln gefördert. 

Diese können jedoch nicht die gesamten Investitionskosten decken. Aus diesem Grunde benötigen wir auch Ihre Hilfe.

Die Einrichtung und die Unterhaltung des Museums kann nur durch das Zusammenspiel vieler Förderer und ehrenamtlicher Helfer gelingen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie unser ehrgeiziges Projekt unterstützen.

Wir sind für jede Spende und Sachunterstützung dankbar!