Die Ausstellung stellt verschiedene Werke heute fast vergessener Künstlerinnen einer breiten Öffentlichkeit vor. Eine Bildabfolge von der Gründerzeit bis kurz nach dem ersten Weltkrieg zeigt anhand von rund dreißig Landschaftsgemälden einen repräsentativen Querschnitt der unterschiedlichen künstlerischen Stile und damit auch den Aufbruch von der Tradition zur Moderne. Es sind einzelne Werke oder Werkgruppen von fünfzehn Künstlerinnen, die in Ferch und der näheren Umgebung wie Flottstelle, Caputh, Wilhelmshorst, Rehbrücke oder Blankensee tätig waren.
Da sich die Bilder ausschließlich in Depots von Museen, in Privatsammlungen oder Privatgalerien befinden, werden sie in dieser Ausstellung in Ferch zum ersten Mal zusammengeführt und öffentlich gezeigt.
Zur Ausstellung gibt es einen Katalog, in dem nicht nur die Lebensdaten und die Lebensgeschichten der Künstlerinnen aufgezeigt, sondern auch die spezifischen Probleme beschrieben werden, mit denen sich Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts konfrontiert sahen, wenn sie den Wunsch äußerten, Künstlerin/Malerin zu werden.
Bestellungen sind gegen Vorkasse und zuzüglich Porto per Mail möglich. Der Preis für den Katalog beträgt 5,00 Euro.
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gesendet im rbb kulturradio am 26.7.2010 in der Rubrik "Zeitpunkte"
Autor: Bernd Dreiocker
Das Projekt findet im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg - Preußen“ statt.
Kulturland Brandenburg 2010 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.
Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.