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Auf dem Weg zum Expressionismus – Landschaftsmalerei der zweiten und dritten Generation am Schwielowsee nach 1910

Thematisch setzt sich die Ausstellung mit der Landschaftsmalerei der zweiten und dritten Generation am Schwielowsee nach 1910 auseinander. Exemplarisch werden einzelne Künstlerpositionen zwischen 1910 und 1950 vorgestellt.

Im Gegensatz zu anderen Künstlerkolonien in Deutschland kam die künstlerische Produktion am Schwielowsee auch nach dem Ersten Weltkrieg nicht zum Erliegen. Einzelne Bildwerke und Originalquellen verweisen auf namhafte Künstler wie Julie Wolfthorn (1864-1944), Franz Heckendorf (1888-1977), Magnus Zeller (1888-1972), Emil Pottner (1872-1942), Max Kaus (1891-1977), Fritz Bleyl (1880-1966) und Theo von Brockhusen (1882-1919), die am Schwielowsee tätig waren. Sie lassen eine dritte Phase künstlerischer Auseinandersetzung mit den Themen Landschaft und Stillleben am Schwielowsee erkennen. In ihren Werken lösen sie sich zunehmend von einer naturgetreuen Widergabe der Landschaft und verarbeiten neue Tendenzen und Formen des Ausdrucks in der Malerei. Die individuellen künstlerischen Positionen durch die Loslösung von der Wiedergabe der sichtbaren Wirklichkeit und die Entwicklung individueller und neuer Ausdrucksmittel. 

Ausgestellt wurden Bilder und Plastiken von u.a. Emil Pottner, Julie Wolfthorn, Franz Heckendorf, Marg Moll, Max Klaus und Magnus Zeller. Verschiedene Stilströmungen und Formtendenzen zeitgenössischer Kunst werden aufgegriffen, das Thema Landschaft und Natur findet vielfältige Interpretationen. 

 

 

Märkische Landschaft mit Feldweg
Max Kaus, 1948, Öl auf Leinwand
Privatbesitz

 

Schildhorn an der Havel
Franz Heckendorf, 1929, Öl auf Holz
Sammlung Gronert Berlin

 

 

 

Sommer-Seelandschaft
Franz Heckendorf, 1922, Öl auf Holz
Galerie Barthelmess & Wischnewski

 

In Ferch
Julie Wolfthorn, um 1920, Öl auf Malkarton
Privatbesitz

 

 

Lilien im Garten Muthesius
Julie Wolfthorn, o.J., Öl auf Leinwand
Berlinische Galerie