Bildübergabe an das Museum der Havelländischen Malerkolonie

Die Vorsitzende der Havelländischen Malerkolonie, Helga Martins, konnte sich glücklich schätzen, als am Freitag, dem 09.04.2010, durch die Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse das Gemälde „Blick auf den Franzensberg“ von Theo von Brockhusen als Dauerleihgabe dem Museum der Havelländischen Malerkolonie zur Verfügung gestellt wurde.

 
„Ohne das außerordentliche ehrenamtliche Engagement des Vereins wäre dieses Museum nicht entstanden. Das verdient Unterstützung, die unsere Stiftung durch den Ankauf des Gemäldes gerne gewährt“, so Claus Friedrich Holtmann, Vorstandsvorsitzender der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. „Der ‚Blick auf den Franzensberg’ soll zum weiteren Erfolg des Hauses beitragen“, sagte Holtmann weiter und übergab gemeinsam mit Herrn Johannes Werner, Vorstandsvorsitzender der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, im Beisein der Bürgermeisterin der Gemeinde Schwielowsee das Gemälde.

 
Johannes Werner betont: „Wir als Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam leben für, von und mit der Region, in der wir tätig sind. Umso mehr freut uns der starke regionale Bezug des Gemäldes, kann man doch vom Museum praktisch auf den Franzensberg blicken.“


 
Informationen zum Gemälde:

 
Das Gemälde „Blick vom Franzensberg“ – Öl auf Leinwand“ des Malers Theo von Brockhusen aus dem Jahr 1914 stellt einen einzigartigen Bezug zur Region dar und war wohl das beliebteste Motiv des Künstlers. Er reiste von 1906 bis 1918 regelmäßig zu den verschiedenen Jahreszeiten nach Baumgartenbrück bei Geltow und quartierte sich in der dortigen Gaststube ein. Die beliebte Ausflugsgaststätte inspirierte ihn zu einer ganzen Werkreihe von Bildern, so dass viele bedeutende Gemälde Theo von Brockhusens in Geltow und Caputh am Schwielowsee entstanden. Er selbst steht für die Maler aus der Großstadt, die sich motivisch dem Berliner Umland annäherten.

 

 
Durch die Nähe zu Berlin mussten Künstler wie er nicht auf die Vorzüge der Großstadt verzichten und besaßen die Möglichkeit, zwischen ihren Wohn- und Arbeitsorten zu pendeln, während bei Karl Hagemeister eine Verschmelzung zwischen Lebens- und Schaffensort stattfand.

 
Der Maler Theo von Brockhusen (1882 – 1919) zählt neben Karl Hagemeister (1848 – 1933) und Carl Schuch (1846 – 1903) zu den zentralen Figuren der Havelländischen Malerkolonie. Deshalb ist es ein großer Gewinn für das Museum der Havelländischen Malerkolonie, Theo von Brockhusen durch die Dauerleihgabe mit seinem Schaffensort präsentieren zu können.

 

 
Informationen zur Ostdeutschen Sparkassenstiftung:

 
Seit ihrer Einrichtung im Jahre 1995 hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort 1312 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 40,15 Millionen Euro unterstützt. Davon wurde allein in Brandenburg für 332 Projekte eine Gesamtsumme von über 9 Millionen Euro bereitgestellt (2009: 22 Projekte, rund 1,2 Millionen Euro). Die für die Projekte erforderlichen Finanzmittel werden aus Erträgen des Stiftungsvermögens, dem überörtlichen Zweckertrag der Sparkassenlotterie „PS-Lotterie-Sparen“ und den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen aufgebracht. Die Sparkassenorganisation unterstreicht damit ihre Rolle als größter nicht-staatlicher Kulturförderer in Deutschland.