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Geltow

Geltow ist der älteste der drei zur Gemeinde Schwielowsee gehörenden Ortsteile. Seine erste urkundliche Erwähnung fand Geltow im Jahre 993.

Rund um Geltow ordnen sich der Schäfereiberg sowie der Wildpark und die Pirschheide im Osten mit ihren reichen Kiefern- und Mischwaldbeständen an. Am Ufer des Schwielowsees findet sich den Franzensberg als langgestreckter Höhenzug mit dem vom See aus, oder von der B1 aus Werder kommend, weithin sichtbaren Carlsturm. Im Süden liegt der ruhig verträumte Petzinsee, der wegen seiner geschützten Lage seine schöne Uferlandschaft oft nahezu perfekt widerspiegelt. Schließlich wird die westliche Ortsteilgrenze zunächst vom Schwielowsee, weiter nördlich von der aus dem See austretenden Havel bis in die Waldsiedlung Wildpark-West begleitet.

Die in neugotischem Stil gebaute und unweit des Havelufers gelegene Kirche ist eine besondere Sehenswürdigkeit in Geltow. Sie wurde 1887 fertiggestellt und Friedrich III. besuchte Sie noch neun Tage vor seinem Tode.

Der Franzensberg mit seinen Villen, die sich einst betuchte Berliner als Sommeraufenthalt erbauten, wird gekrönt durch den Carlsturm, der nach dem Bruder Kaiser Wilhelm I. benannt wurde. Dieser ließ diesen Turm 1870 als Aussichtsturm errichten.

In der Waldsiedlung Wildpark-West findet man ein Wohn- und Erholungsgebiet von hohem Wert mit geschmackvollen Häusern und gepflegten Gärten. Der Gemeindeteil ist gesäumt von Eichen und Kastanienbäumen und hat noch reichen Kiefernbestand. Das Herzstück an nahezu ursprünglicher Natur bildet der Werdersche Damm mit seinen alten Ulmen, die ihn von beiden Seiten wie ein Dach überspannen und den Eindruck vermitteln, man bewege sich in einem grünen, lichtdurchfluteten Tunnel. Links und rechts davon befinden sich Torfstichteiche mit reicher Flora und zahlreichen Wasservogelarten. Der üppige Seerosenwuchs erfreut das Auge besonders zur Blütezeit

 
Blick auf die Geltower Kirche, Foto: Olaf Thiede, 2004


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